Adventsmarkt 2012

Erfreulicher Verkaufserfolg nach  aufregender „Vorgeschichte“ am Adventsmarkt vom  6. bis 9. Dezember 2012 bis im Klostergarten der Kapuzinerbrüder in Olten

Gerne erzählen wir unseren Projektpaten und Mitgliedern vom grossen Erfolg am Adventsmarkt in Olten.

Über 100 Kerzenlichter aus indischem Stein, handgemeisselt und hergestellt von Steinmetzen in der Region unserer Schule im Staat Tamil Nadu durften wir nebst frischen schwarzen Pfefferkörnern, Seidenläufern und anderem am Stand verkaufen. Abzüglich der Herstellungs- und Versandkosten, Zollgebühren und Standmiete konnten wir einen Reingewinn von etwas über 2‘000 Franken verbuchen.

Wir freuen uns riesig darüber und danken allen Käuferinnen und Käufern ganz herzlich, die zudem oftmals grosszügig unseren Preis aufgerundet haben.

Der Ertrag wird ausschliesslich für unsere Schulprojekte in Vellimalai eingesetzt.

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  Romantisches Lichtermeer am Adventsmarkt           Unsere handgemeisselten Steinlichter aus Indien

Die Vorgeschichte:

Die Lichter wurden bereits im Sommer in Indien bestellt. Im Oktober 2012 kam die Nachricht, dass die Lichter aufwändig und einzeln verpackt abgeschickt wurden.

Zwei Wochen vor dem Adventsmarkt waren in der Schweiz die Lichter noch immer nicht eingegangen, was einige Nervosität bei uns allen ausgelöst hatte. Nach aufregenden, mehrfachen telefonischen Rückfragen am Herstellungsort und am Flughafen Chennai in Indien durch Elsbeth Scacchi (Gründerin von Intact Schweiz) konnten unsere Lichter endlich im Gebäude des Abflugortes in Chennai entdeckt werden. Sie waren dort herrenlos einfach irgendwo abgestellt. Aus Erfahrung wissen wir, dass solche Unzuverlässigkeiten wohl zu den indischen „Eigenheiten“ gehören.

Nach weiteren Telefonaten hat sich unser Thomas in Indien auf den Weg an den Flughafen in Chennai gemacht, was für ihn eine Tagesreise bedeutete. Er konnte vor Ort die Zusicherung erreichen, dass die Steinlichter möglichst rasch mit dem Flugzeug in die Schweiz transportiert werden.

Erst am Dienstag, 4. Dezember, zwei Tage vor Eröffnung des Adventsmarktes, bekam Elsbeth Scacchi vom Flughafen Kloten die Nachricht, dass die Sendung dort parat liege. Sofort reiste sie bei schlechtem Wetter sozusagen bei Nacht und Nebel nach ihrem Arbeitsschluss nach Kloten. Fünf Minuten vor Schalterschluss konnte sie die Sendung gerade noch in Empfang nehmen, nicht ohne dort zuvor 500 Schweizer Franken in bar zu bezahlen. Diese zusätzlichen und relativ hohen Kosten in Kloten beinhalteten Zoll- und Flughafengebühren.

Was soll’s – die Ware war endlich eingetroffen – wir alle waren glücklich.

An diesem Abend hatten wir vom Team in Oensingen bei unserer Präsidentin, Cornelia Misteli, Vorbereitungen für den Markt getroffen, Pfeffer aus Vellimalai abgewogen, in Tütchen verpackt, Seidenläufer parat gemacht und dabei sehnlichst auf die Rückkehr von Elsbeth gewartet.

Als sie ankam, war Elsbeth am Ende ihrer Kraft, aber nun musste jedes Licht noch einzeln ausgepackt und geprüft werden. Glücklicherweise waren nur ein paar wenige Lichter zerbrochen. Wir alle aber waren erleichtert und froh über die Rückkehr von Elsbeth mit den sehnlichst erwarteten Steinlichtern.

Einmal mehr ist das Fazit: ENDE GUT ALLES GUT ! Vielleicht auch dank unserer Stossgebete zum Himmel!

Im Namen des INTACT-Teams

Regina Keller